Daten: Was die neuesten Zahlen für Deutschland zeigen
Mit Emanuel Renkl (Financial Health Initiative e.V.)
Financial Wellbeing am Arbeitsplatz - was sagen die Daten?
Seit Kurzem: einiges.
Die aktuelle Workplace Financial Wellbeing Study 2026 des House of Finance & Tech Berlin und der Financial Health Initiative e.V. ist der erste repräsentative Datensatz für Deutschland, der finanziellen Stress mit messbaren Outcomes am Arbeitsplatz verknüpft. Mit 5.000 Befragten aus 13 Branchen, quotiert und gewichtet nach Alter, Geschlecht, Region und Branche.
Und die Studie zeigt: Finanzieller Stress bleibt nicht zu Hause - im Gegenteil:
→ 38,2 % der Beschäftigten berichten von hohem finanziellem Stress.
→ Das kostet Arbeitgeber Produktivität, Arbeitstage und Bindung von Mitarbeitenden. Betroffene verlieren z.B. 4,2 Stunden Arbeitszeit - pro Woche.
→ Mehr Gehalt allein löst das Problem nicht: 33 % derjenigen, die im vergangenen Jahr eine Gehaltserhöhung bekommen haben, sind weiterhin finanziell gestresst.
Und das ist nur ein Ausschnitt. Was noch in den Daten steckt, wie die Studie finanziellen Stress überhaupt misst, und wie das den Business Case für Employee Financial Wellbeing stützt - genau darum geht es am 15.10. um 11:30 Uhr.
Vorgestellt von einem Co-Autor der Studie: Emanuel Renkl, Co-Founder und Vorstand der Financial Health Initiative e.V. Er forscht an der TU München dazu, wie sich finanzielle Gesundheit messen und verbessern lässt. Aus HR-Sicht ordnet Sebastian Dietrich die Zahlen ein. Sebastian ist Interim und Fractional HR Leader mit dietrich.hr und Co-Lead der Secret HR Society, einer Community mit rund 1.700 erfahrenen HR-Leadern. Seine Frage an die Studie: Was heißt das für die nächste Gehaltsrunde?