FAQ
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur betrieblichen Altersvorsorge - sowohl allgemein als auch spezifisch zur ginkgo bAV. Erfahren Sie alles über Beitragsoptionen, ETF-basierte Geldanlage, Kosten, Sicherheit und Auszahlung. Bei weiteren Fragen ist unser Team gerne für Sie da.
Die ginkgo bAV unterscheidet sich in vier Punkten von vielen markttypischen bAV-Angeboten:
Für Unternehmen bedeutet das: Ein moderner finanzieller Benefit für die Belegschaft bei minimalem administrativem Aufwand.
Mit der betrieblichen Altersvorsorge mit ETFs wird langfristig Vermögen fürs Alter aufgebaut. Daher lohnt sich die ginkgo bAV grundsätzlich für:
Über die ginkgo Plattform können Mitarbeitende ihre ginkgo bAV einfach online abschließen und auch Vertragsdaten sowie den Stand des angesparten Kapitals online einsehen und verwalten. Der Zugang zur ginkgo Plattform bleibt auch bei einem Jobwechsel erhalten. HR-Teams behalten über die ginkgo Plattform jederzeit den Überblick über alle bAV-Verträge im Unternehmen - durch die Anbindung an HR-System und Lohnabrechnung wird der administrative Aufwand auf ein Minimum reduziert.
Abschluss der ginkgo bAV
Die ginkgo bAV kann einfach online unter app.ginkgo-hq.de abgeschlossen werden.
Über das Unternehmen erhalten Mitarbeitende einen Einladungslink zur Plattform, auf der ein ginkgo Account erstellt werden kann. Bei Entgeltumwandlung kann der monatliche Beitrag zur ginkgo bAV frei gewählt werden; gleichzeitig gibt es eine Übersicht über die prognostizierte Rente. Anschließend wird der gewünschte ETF oder Fonds ausgewählt. Anschließend werden dem Unternehmen und den Mitarbeitenden die Vertragsdokumente zugeschickt, die digital und sicher signiert werden können.
Verwaltung der ginkgo bAV
Nach Vertragsabschluss haben Mitarbeitende über die ginkgo Plattform jederzeit Zugriff auf ihre ginkgo bAV. Hier können sie ihre Altersvorsorge verwalten, Änderungen vornehmen und einen vollständigen Überblick über das angesparte Kapital sowie die erwartete Rente erhalten. Über app.ginkgo-hq.de melden sie sich mit der E-Mail-Adresse und dem bei der Registrierung gewählten Passwort an.
Das bietet die ginkgo Plattform:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die Beiträge in die ginkgo bAV finanziert werden können: per Entgeltumwandlung, rein arbeitgeberfinanziert oder per Mischfinanzierung als Kombination aus beiden.
Entgeltumwandlung
Bei der Entgeltumwandlung werden die Beiträge in die bAV direkt aus dem Bruttogehalt gezahlt - vor Steuer- und Sozialabgaben. Der Arbeitgeber überweist das Gehalt also nicht komplett an die Mitarbeitenden, sondern zieht die Beiträge (z.B. 50 €) ab und überweist diese in die ginkgo bAV. Die Höhe der monatlichen Beiträge können die Mitarbeitenden bei Abschluss selbst wählen und auf der ginkgo Plattform monatlich anpassen, pausieren oder zusätzliche Beiträge leisten. Jährlich sind Beiträge bis zu 4.056 € sozialabgabenfrei und bis zu 8.112 € steuerfrei. Das sind 4 % bzw. 8 % der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (Stand 2026). Damit werden Einkommen und Besteuerung in die Zukunft verschoben - nachdem das Kapital (mit Zinseszinseffekt) für die Rente gewirtschaftet hat. Und das dann meist zu einem niedrigeren Steuersatz.
Außerdem muss der Arbeitgeber die Beiträge mit mindestens 15 % bezuschussen, soweit durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge eingespart werden.
In der Darstellung unten zeigt sich beispielhaft, wie stark Altersvorsorge in der bAV staatlich gefördert wird: Der Gesamtbeitrag zur bAV liegt bei 60 €, während der tatsächliche Nettobeitrag durch die Einsparung von Steuer- und Sozialabgaben nur 26 € beträgt. Die von Mitarbeitenden und Arbeitgeber per Entgeltumwandlung eingezahlten Beiträge gehören von Beginn an unverfallbar den Mitarbeitenden.

Zu beachten ist, dass bAV-Einzahlungen aus dem Bruttogehalt zwangsläufig die Beiträge in die Sozial- und Rentenversicherung reduzieren, was die gesetzliche Rente und etwaiges Arbeitslosengeld entsprechend verringert. Bei privater Krankenversicherung kann eine Verringerung des Bruttogehalts dazu führen, dass die Versicherungspflichtgrenze unterschritten wird und damit das Privileg verloren geht, weiterhin privat versichert zu bleiben.
Arbeitgeberfinanzierung
Als Alternative zur Entgeltumwandlung kann der Arbeitgeber die Beiträge für die bAV auch allein übernehmen. Das bedeutet: Die Mitarbeitenden erhalten eine zusätzliche Altersvorsorge, ohne selbst Beiträge zahlen zu müssen. Bei dieser arbeitgeberfinanzierten Variante sieht das Betriebsrentengesetz eine besondere Regelung vor: Die unverfallbaren Ansprüche auf die ginkgo bAV entstehen, sobald die mitarbeitende Person mindestens 21 Jahre alt ist und die Direktversicherung seit mindestens drei Jahren besteht. Das angesparte Kapital gehört dann unwiderruflich den Mitarbeitenden - auch wenn das Unternehmen vor Rentenbeginn verlassen wird.
Die Rendite in der ginkgo bAV speist sich aus zwei Quellen:
1. ETF-Rendite (Hauptanteil)Der größte Renditebeitrag kommt aus dem gewählten ETF oder Fonds, in den ein Großteil der Beiträge fließt (je nach Restlaufzeit durchschnittlich 50 % bis 90 %). Diese ETFs investieren breit diversifiziert in globale Aktienmärkte und nutzen langfristig den durchschnittlichen Renditeerwartungswert von Kapitalmarktanlagen.
2. Überschüsse aus dem Sicherungsvermögen (Zusatzanteil)Der kleinere Teil der Beiträge fließt in das Sicherungsvermögen der myLife Lebensversicherung - das sichert die Beitragsgarantie von 60 % ab. Auf dieses Sicherungsvermögen erwirtschaftete Überschüsse werden zusätzlich in den gewählten ETF investiert und erhöhen so das angesparte Kapital weiter.
Mehr Details zu den Überschüssen finden sich in der FAQ "Was sind Überschüsse und wie werden sie verwendet?".
Ja. In Abstimmung mit dem Unternehmen können in der ginkgo bAV auch mehrere ETFs oder Fonds ausgewählt und bespart werden.
Dies ist allerdings nicht notwendig. Da die vorausgewählten ETFs und Fonds bereits global diversifiziert sind, wird auch mit einem einzelnen Fonds eine breite Streuung über Märkte und Sektoren erreicht. Ein Wechsel der gewählten ETFs oder Fonds ist einmal pro Jahr kostenfrei möglich.
Die myLife Lebensversicherung aus Göttingen bietet ihren Kundinnen und Kunden als einziger Lebensversicherer in Deutschland ausschließlich provisionsfreie Nettotarife an, die kostenoptimiert, flexibel und transparent für mehr Geld sorgen. Sie ist spezialisiert auf innovative Vorsorgelösungen, bei denen von Beginn an mehr Geld für die Altersvorsorge und den Versicherungsschutz übrig bleibt. Für das Jahr 2026 bietet myLife eine Gesamtverzinsung von 2,2 % an.
Stabilität der myLife
Die myLife Lebensversicherung weist eine sehr hohe Solvabilität auf, was bedeutet, dass sie mit ausreichend Eigenkapital ausgestattet ist. Die Solvabilitätsquote ist ein wichtiger Indikator für die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit einer Versicherungsgesellschaft im Krisenfall. Eine Quote von 100 % bedeutet, dass die Versicherung gerade ausreichend Eigenmittel besitzt. Mit einer Solvabilitätsquote von 260 % (Stand: 2025) erfüllt die myLife Lebensversicherung die gesetzlichen Anforderungen deutlich und zeigt ihre hohe finanzielle Stabilität.
Im Belastungstest des unabhängigen Analysehauses Morgen & Morgen erhielt myLife die Note „sehr gut". Zudem bescheinigt die renommierte Ratingagentur Assekurata dem Unternehmen eine starke Finanzkraft (A+) mit stabilem Ausblick.
Protektor Lebensversicherungs-AG als Sicherungseinrichtung
Die Protektor Lebensversicherung-AG fungiert als Sicherungseinrichtung für alle deutschen Lebensversicherer und verwaltet den gesetzlichen Sicherungsfonds für Lebensversicherungen. Sollte die myLife Lebensversicherung AG wider Erwarten zahlungsunfähig werden, übernimmt Protektor sämtliche Versicherungsverträge und führt diese kommissarisch weiter. Dadurch sind die garantierten Leistungen, wie beispielsweise die Rente, sowie bereits gewährte Gewinnbeteiligungen abgesichert. So bleibt der Anspruch auf Leistungen aus der ginkgo bAV auch im Krisenfall bestehen.
Im laufenden Betrieb können sich Unternehmen und Mitarbeitende auf mehreren Wegen an ginkgo wenden: